Uns hat die Stadt besonders gut gefallen, da hier Japaner, Chinesen und viele Minderheiten zusammen gelebt und das Bild dieser Stadt wesentlich gepraegt haben. Neben den vielen Handwerkslaeden, die Seide, Porzellan, Holz und andere Kunsthandwerke feilboten, waren viele historische Gebauede zu besichtigen: Tempel, Versammlungshaeuser, Handels- und Privathaeuser.
Mein Lieblingsgebaeude ist die japanische Holzbruecke. Sie verband einst das chinesische mit dem japanischen Viertel. Bewacht wird die Bruecke immer noch von beiden Seiten, jeweils von einem Hund und einem Affen, welche an den Baubeginn (Jahr des Affen) und das Bauende (Jahr des Hundes) erinnern. Ansonsten hat die Bruecke noch einen kleinen
Tempel, in der die Bewohner beten von Fluten verschont zu werden. Hoi An hat auch in juengerer Zeit immer noch Hochwasser, was wir an den Pegelmarkierungen in den alten Gebaueden sehen konnten.
Ausserdem haben wir sehr gut seafood am kleinen Hafen gegessen (mit franzoesischen Chansons und Fussballspielen aus dem Fernseher untermalt) und hatten wir ein sehr nettes Hotel mit recht aufmerksamen und zugewandten Gastgebern. Zum Abschied gab es fuer uns sogar ein Geschenk: zwei Seidenkrawatten! Michael war natuerlich begeistert und die Kinder in der Babarossa- Schule koennen sich jetzt schon freuen...