Donnerstag, 23. Dezember 2010

Frohe Weihnachten

Kambodscha, Siem Reap,
24. 12. 2010





Liebe Freundinnen, Freunde, Muetter, Brueder und Schwester(n), Nichten und Neffen!

Euch allen ein friedliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2011.

Wir haben heute im Norden des archeologischen Parks von Angkor ein paar entlegene, aber sehr interessante Tempel mit wunderschoenen Steinreliefs besichtigt. Danach waren wir im Dschungel wandern und haben bei grosser Hitze dieses Foto aufnehmen lassen, welches wir Euch heute, am Heiligen Abend, hier auf den Gabentisch legen.

Drei Tage erforschen wir noch mit dem Fahrrad die Tempel der sehr grossen Anlage, bevor es mit unserer Reise nach Bangkok weitergeht.

Euch ein paar schoene Feiertage- esst ein paar Printen fuer uns mit und kommt gut durch den Schnee.

Gruss, ganz herzlich Euer

Michael & Markus

Dienstag, 21. Dezember 2010

Angkor Wat - Start des Tempelhoppings

Gestern abend ging es los. Im Hotel Fahrraeder geliehen und ca. 4 km aus der Stadt Siem Reap raus gefahren zur grossen Kasse, um Tickets fuer den archeologischen Park zu erstehen. Aus dem Reisefuehrer wussten wir, wenn man das Ticket fuer den naechsten Tag vor fuenf Uhr kauft, dass man dann noch auf das Gelaende kann, um den Sonnenuntergang ueber Angkor Wat - dem groessen und wichtigsten Tempel zu sehen. Wir waren frueh da und standen zu Beginn einer der Schlangen, die schnell anwuchsen, vor allem mit japanischen Reisegruppen. Wir entschieden uns fuer das Sieben-Tage-Ticket fuer 60 Dollar pro Person. Schnell wurde ein Foto geschossen und fuenf Minuten spaeter konnten wir starten, zusammen mit Tuk-Tuks, Reisebussen, Autos und Fahrraedern, die gut ausgebaute Strasse entlang zu den Parkplaetzen vor Angkor Wat. Wir entschieden uns, in die Tempelanlage zu gehen und nicht auf einen nahen Tempelberg, wohin die Massen strebten. Wir konnten den Sonnenuntergang vom Tempelgelaende aus sehen, hatten aber leider keinen spektakulaeren Vordergrund. Es war aber schoen mit nur wenigen Leuten vor 18 Uhr durch die Anlage zu gehen. Und dann kam der Vollmond...

Sonntag, 19. Dezember 2010

Sambor preikuk - Tempel der Vorangkor-Periode

Dass deutsche Entwicklungshilfe Auswirkungen hat, von denen man in Deutschland ja sonst nichts mitbekommt, konnten wir gestern erleben. Ein 30-jaehriger Guide bot sich uns in Sambor preikuk als Fuehrer an. Sambor preikuk ist ein Wald mit zahlreichen Tempelruinen 30 km von Kompong Thom entfernt . Bouteng, so sein Vorname, erklaerte, dass er als Jugendlicher aus dem Dorf eine Ausbildung zum
Touristenfuehrer durch die Gesellschaft fuer technische Zusammenarbeit
(GTZ) erhalten haben, die anstatt Geld zu spenden, den jungen
Leuten lieber eine Ausbildung gebe. Bei ihm hat sich die Investition auf jeden Fall gelohnt: Er fuehrte uns freundlich und kompetent durch die Tempelruinen. Sein Englisch hat er sich weitgehend selbst beigebracht und zur Zeit versucht er sich autodidaktisch an Franzoesisch. Bouteng wirkte sehr identifiziert mit dem historischen Platz. Die Kinderschar, die uns begleitete, forderte er auf, den Muell, den vor allem die inlaendischen Touristen fallen lassen, aufzuheben. Beim Muellsammeln war Bouteng auch selbst aktiv.

Mir hat der Besuch dieser Ruinen sehr viel Spass gemacht, nicht zuletzt wegen des ansteckenden Interesses von Bouteng und weil wir fast die einzigen Touristen dort waren.
Bei den Ruinen
handelt es sich um zerfallene Tempel des Chenla Reiches, dessen Hauptstadt Isanapura, in der Naehe der Tempel war. Wie die Tempeln der Cham, die wir in My Son / Vietnam besichtigt haben, basierte auch diese Tempelkultur auf der hinduistischen Religion beeinflusst von indischen Verbindungen. Zeitlich werden die Tempel der vor Vorangkor-Periode zugeordnet. (ab dem 7. Jahrhundert). Die Tempel sind Bauten aus
Ziegelsteinen, die den Goettern Shiva, Vishnu und Brahma gewidmet waren. Sowohl ihre Standbilder sowie die meisten Aussenverzierungen sind zerstoert und gestohlen worden, einige findet man im Museum in Phnom Penh. Uebrig geblieben sind einige Yonis (Zeichen fuer die weibliche Fruchtbarkeit, die
Linga waren alle gestohlen) und zwei Loewen aus Sandstein.
Interessant war auch der Kopf eines Mannes, der den Archeologen noch Raetsel aufgibt, da er kein Khmer und auch ein Inder zu sein scheint. (siehe Foto). Welches Volk siedelte also noch in dieser Gegend?

Wer mehr ueber Sambor preikuk und die Arbeit der GTZ dort wissen will:


http://www.samborpreikuk.com/index.php


http://www.spiegel.de/reise/fernweh/0,1518,717493,00.html

Das letzte Foto zeigt den Blick im Inneren eines Tempels nach oben.

Uebernachtet haben wir in Kompong Thom, direkt an der Nationalstrasse, die Phnom Penh mit Siem Reap verbindet. Mit dem Roller sind wir zu den Tempelruinen geknattert, ueber sehr schlechte, staubige Landstrassen und durch sehr einfache Doerfer mit Holzhaeusern auf Stelzen. Hinterher waren wir total verdreckt.

Freitag, 17. Dezember 2010

Phnom Penh - zwei Tage und drei Naechte

Phnom Penh ist die Hauptstadt Kambodschas. Die Stadt hat zwei Millionen Einwohner (Stand 2006) und liegt im Südwesten des Landes am Tonle Sap, einem Zufluss des Mekong. Über den Mekong ist die Stadt auch für kleinere Seeschiffe erreichbar. Phnom Penh ist das mit Abstand bedeutendste wirtschaftliche Zentrum des Landes. - Soweit http://wikipedia.de/

Wir sind in P.P. abends total erschlagen von der anstrengenden Fahrt aus Vietnam angekommen, ohne reservierte Unterkunft und lokalem Geld, sondern nur mit 11 US $ in der Tasche. Mit der 1 US $ Note haben wir einen Tuk-Tuk-Fahrer verpflichtet uns in ein Hotel zu bringen, welches wir uns vorher gezielt im Reisefuehrer ausgesucht hatten. Natuerlich ging das dann aber nicht direkt dorthin, sondern noch an einigen anderen Hotels, die uns der Fahrer ungefragt vorschlug vorbei, sodass wir uns noch mal unmissverstaendlich artikulieren mussten, was wir wollten. Mein Lieblingsspruch in diesem Zusammenhang hier in Suedost-Asien ist "I think that is the Best for you." Eine gute Gelegenheit sich in Gelassenheit und Freundlichkeit zu ueben, auch wenn einem eigentlich nicht danach ist.So hat es uns trotz kleinerer Schwierigkeiten sehr gut in der Stadt gefallen. Wir haben uns am ersten Tag das National-Museum angeschaut. Ein wunderschoener vierteiliger Pavillion mit einem entspannten, interessant gestalteten Gartenbereich in seiner Mitte. Hier haben wir Kunstwerke aus der weitgespannten Geschichte des Landes bestaunt und bekamen schon mal einen Vorgeschmack auf Angkor Wat. Viele kleinere Statuen und Kunstgegenstaende sind naemlich in Museen ausgelagert worden, um Angkor Wat vor Kunstraeubern und Vandalismus zu schuetzen. Zudem gab es auch Kunstwerke aus der Vor- und Nachbluetezeit des Landes zu sehen, die einen guten Eindruck der Kunstfertigkeit der Kambodschaner vermittelten.

Unser zweites Highlight war der weitlaeufige Koenigspalast, der aber nur teilweise besichtigt werden kann, da es die offizielle Residenz des Koenigs, Koenig Sihamoni, ist. Besonders sehenswert sind die Kroenungshalle und die Silberpagode. Letztere verdankt ihren Namen den 5.000 silbernen Bodenfliessen, die jeweils 1kg schwer und Buddha geweiht sind. Leider durfte man in beiden Gebaueden keine Fotos machen, aber in der Pagode haben wir neben einem sehr schoenen Jade-Buddha (besteht jedoch aus Baccarat-Kristall), einen stehenden Buddha besichtigen koennen, der mit ueber 2000 Diamanten bestueckt war. Der groesste davon hat 25 Karat. Viele Gegenstaende, wie Tragen, Stuehle und exotische Schirme waren reich mit Gold und Silber verziert. Manche Figuren waren so massenhaft vorhanden, dass wir uns schon in einem Bazar waehnten (welchen Buddha haettens denn gern?). Alles in allem war der Palast sehenswert, aber historisch neueren Datums. Beide Gebaeude, Kroenungshalle und Silberpagode wurden naemlich erst im letzten Jahrhundert neu auf ehemalige Holzkonstruktionen erbaut (1919 und 1962).

Das Nationalmuseum und der Palast haben die Schrecken der Roten Khmer gut ueberstanden. Waehrend des Genozids unter Pol Pot (1975, 1979) zerschlug das neue Regime die bestehenden Gesellschaftsstrukturen. Phnom Penh wurde innerhalb von 24 Stunden nahezu komplett entvölkert. Es gibt in der Stadt zwei Orte, die an diese dunkle Zeit des Landes erinnern und die man besichtigen kann: Killing Fields und das Tuol Sleng Museum. Letzteres war eine innerstaedtische Schule, die in eine Art KZ zweckentfremdetet wurde. Bei den Killing fields sind Massengraeber, in denen man ueber 17.000 Leichen vermutet, die groesstenteils erschlagen wurden. Wir haben uns diese beiden Orte bewusst nicht angeschaut, schliesslich war Michaels Geburtstag.

Gestern waren wir bei einem Trommelkonzert. Es war eine beeindruckende Vorstellung mit mitreissenden Rythmen und kraftvollen Taenzen. (Bilder koennen das leider nicht vermitteln.)Da die Kinder in der Nachbarschaft umsonst, dieses leider relativ duenn besuchte Konzert ansehen durften, waren die Sitzreihen auf dem staubigen Hinterhof der Sovann Phum Art Association schnell gefuellt. Als dann noch vier "Affen" sich der Trommeln bemaechtigten und allerlei Unfug anstellten, war die Freude und der Jubel unter den Zuschauern gross.

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Von Saigon nach Kambodscha

Reisebereit standen wir morgens um 10 Uhr mit unseren Rucksaecken in der Lobby eines Hotels in Hanoi, um uns mit dem Bus in den Norden nach Chau Doc zur kambodschianischen Grenze bringen zu lassen. Die Reisevermittlerin gab uns unser Ticket zurueck mit der Bemerkung, dass der Bus erst in 12 Stunden fahren wuerde, wir haetten die Zeitangabe auf dem Ticket p.m mit a.m. verwechselt und auch ein Umtausch waere nicht moeglich. - Da war erst einmal was los! Ich werde euch die Details ersparen.- Also hatten wir 12 Stunden in dieser hektischen von Motorrollern dominierten Stadt zu verbringen. Unsere schriftlichen Reisefuehrer informierten uns ueber die lohnenswerten Plaetze in Saigon. Bisher hatten wir ja noch wenig gesehen!

Da wir den ganzen Tag Zeit hatten, waren wir zu Fuss unterwegs: Erst das Ho-Chi-Minh-Stadtmuseum, dann den Wiedervereinigungspalast mit Fuehrung und anschliessend den Tempel des Jadekaisers. Zwischendrin gab es die heftigsten Regenfaelle unserer Reise. Es war schwuel-warm und der Regen schuettete herunter. Gegen Abend war dann sogar mal der blaue Himmel zu sehen, die Luft war frischer und die Sonne sandte ihre letzten Strahlen.
Markus fand den Palast ganz interessant, weil er zwar im Stil der sechziger Jahre eingerichtet war, aber sehr geschmackvolle durchgestylte Raeume zu bieten hatte. Schliesslich wird auch hier unser Aussenminister empfangen, wenn er Saigon besucht.
Mich hat der Tempel des Jadekaisers sehr beeindruckt. Er beherbergt fantasievolle Figuren aus dem buddhistischen, taoistischen und konfuzionistischen Glaubenskreis. Teilweise unheimliche Waechterfiguren, geschnitzte Szenen aus der Hoelle und Holzpferde, die Glueck verheissen, wenn man sie streichelt. Im Tempel beteten viele Glaeubige und alles war eingehuellt in Raeucherstaebchenschwaden. Ein intensives Erlebnis fuer alle Sinne!
Der weitere Verlauf der Reise war dann sehr anstrengend: Um 22 Uhr ging es mit dem Taxi (nach einer weiteren unschoenen Auseinandersetzung mit der Vermittlerin) zur innerstaedtischen Busstation, von da aus weiter zur Busstation ausserhalb der Innenstadt, dann in den grossen Reisebus und am fruehen Morgen Umstieg in einen kleinen Reisebus.
Ich konnte im Reisebus gar nicht schlafen, Markus aber trotz allem. Er hat sogar die grosse Pause, die bereits nach einer Stunde in einer riesigen Verkoestigungshalle der Busgesellschaft abgehalten wurde nicht mitgekriegt.
Jedenfalls standen wir um 5 Uhr morgens unausgeschlafen und ungewaschen auf der Strasse am Ufer eines Mekongnebenflusses in Chau Doc, um uns dort irgendwo die Tickets fuer die Bootsfahrt nach Phnom Penh zu kaufen. Dank der Reisefuehrer (Lonley Planet und Loose-Vietnam) und klappte aber nach einigem hin und her alles bestens: Wir nahmen schliesslich mit ca. 14 Leuten ein langsames Boot, dass erst auf einem Nebenfluss und dann ueber den breiten Mekong tuckerte. Die letzte Strecke (ca. 1 Stunde) wurden wir mit einem Bus gebracht. Wir erreichten Pnom Penh dann gegen 18 Uhr.
Die Einreise nach Kambodscha lief voellig reibungslos. Wir hatten einen weiblichen Guide an Bord, eine sehr geschaeftige, gut englischsprechende Vietnamesin, (in ihren Nacken hatte sie HATE eintaetowiert), die die Paesse einsammelte, die Dollars kassierte (22) und dann das Boot verliess, um wahrscheinlich mit einem Auto zur Grenze vorzufahren und sich die Visa ausstellen zu lassen. Nahe der Grenze wartete unsere Reisegruppe in einem ueberteuerten Restaurant eine Stunde lang, wir erhielten die Paesse zurueck und wurden mit einem anderen Boot zur Grenzstelle gebracht, wo alles sehr schnell und reibungslos ablief (ein sehr empfehlenswerter Grenzuebergang).
Abends in P.P. waren wir nur noch bei einem Inder neben dem Hotel essen und unterhielten uns mit unserer neuesten Reisebekanntschaft Kerstin u.a. ueber buisness-process-management und die Ausreiseantraege aus der DDR und ihre Folgen.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Muine: Straende, Duenen, Bauvorhaben

Nach Nanh Trang sind wir mit dem open-bus-ticket weiter nach Muine gefahren, einem Ort direkt am Meer mit einem kilometerlangen Sandstrand (Foto unten) und einem Fischerdorf ca. 200 km noerdlich von Saigon gelegen.
In Muene wird gebaut wie an der Costa del Sol in den achtziger Jahren. Wir sind mit dem Motorroller einen 12 Kilometer langen dreispurigen Boulevard entlang gefahren. Schoene Lampen rechts und links und ein breiter Buergersteig sonst nichts. Die Infrastruktur steht fuer gigantische Bauvorhaben. Wir konnten uns schon einige Plakatwaende mit Zeichnungen von riesigen Ferienanlagen ansehen.
Muine hat einen langen relativ sauberen Sandstrand und in der Naehe zwei fantastische Duenenlandschaften. Die weissen Duenen, durch die man wunderbar spazieren kann und die an einem kleinen See gelegen sind, erinnern an die Sahara (Foto oben).
Nach zwei Uebernachtungen in einem Resort am Strand, in dem wir fast die einzigen Touristen waren, ging es weiter nach Ho-Chi-Minh-Stadt. Von hier geht es nach einer Uebernachtung weiter nach Chau Doc im Nordwesten. Morgen laeuft unser Visum aus und wir wollen von Chau Doc an der kombodschanischen Grenze weiter nach Pnom Penh mit einem Boot.

Freitag, 10. Dezember 2010

Nanh Trang: Strand, Meer und Cham-Tempel


Mit dem Bus ging es weiter bei einer Nachtfahrt von Hoi An nach Nanh Trang. Im Sleeping-Bus lagen wir diesmal in der letzten Reihe zu fuenft auf der zweiten Etage. Jede Erschuetterung des Busses wurde direkt an uns weitergegeben und wir schwebten so vor uns hin. Ich war dann um drei Uhr erst eingeschlafen, nachdem ich festgestellt hatte, dass ich die Fuesse bei Markus in die Kiste stecken konnte, um bei einer Bremsung nicht durch den ganzen Bus zu fliegen. Ich hatte naemlich einen der Sonderplaetze fuer die Langen ohne Beinkasten.



Entsprechend muede kamen wir in Nanh Trang an. Das Traveller-Viertel liegt direkt hinter der Strandpromade. Nachdem wir ein Zimmer bezogen hatten, sind wir an den schoenen 7 km langen Stadtstrand gegangen (Foto) und haben auf einer Liege am Meer relaxt.


Am Nachmittag haben wir uns aufgemacht, eine Cham-Tempelanlage zu besichtigen. Bei unserem Weg durch die Stadt sind wir von zwei Motorradfahrern angesprochen worden, nach kurzer Verhandlung ueber den Preis, haben sie uns zum Tempel gefahren. Die Tempel werden auch heute noch fuer Gebete und religioese Zeremonien genutzt. Im Nordturm wird die Cham-Goettin Po Yang Y No Nagar als Muttergottheit verehrt. Wir konnten erleben wie drei Frauen vor dem Tempel sangen und auf Instrumenten spielten. Andere Frauen wandten sich betend zum Turm und verneigten sich im Tempel zur dunkelgesichtigen Gottheit.

Zurueck in die Stadt sind wir dann zu Fuss ueber die grosse Bruecke und dann am Strand entlang gegangen, vorher haben wir einige interessante Snacks an den Strassenkuechen zu uns genommen: Lecker, kleine Gambas im Teigmantel!

Tags darauf wieder so ein richtiger Urlaubstag: Mit einem kleinen Schifferboot ging es mit einer kleinen Reisegruppe bei angenehmen Temperaturen zu den Buchten der Inseln, die Nanh Trang vorgelagert sind. Dort wurden wir ins Wasser gelassen und sind an der Kueste entlang geschnorchelt. Es waren sogar ziemlich viele Fische und unterschiedliche Meerespflanzen zu sehen. Nach einem Lunch an Bord fuhr das Boot noch in ein Fischerdorf. Dort haben Markus und ich dann eine kurze Fahrt in einem Rundboot gemacht, dass die Vietnamesen hier auch zum Fischen benutzen.

Nach der Siesta im Hotel haben wir uns wieder mal zu einer anderen Religionsgemeinschaft aufgemacht. Quer durch die motorradbelastete Stadt (siehe Foto, es geht hier kaum jemand zu Fuss) sind wir zum wichtigsten buddhistischen Tempel, der Long Son-Pagode von Nanh Trang gegangen. Anschliessend haben wir uns noch den 14 Meter grossen schneeweissen Buddha angesehen, der auf einem Huegel ueber der Stadt thront. -

Abends im Hotel haben uns Frau Illner und ihre Gespraechspartner ueber die duestere Zukunft des Euros informiert und wir haben uns angehoert was Frau Kuenast als Buergermeisterin von Berlin anders als Wowereit machen will. Die Deutsche Welle sendet ein interessantes Programm, das wir bisher dreimal auf unserer Fahrt in Hotels empfangen konnten. Wie klein ist die Welt geworden!